Hintergrund

Als ich im Jahr 2000 erstmals mit verkleinerten Plätzen experimentiert habe und daraus ein methodisches Konzept entwickelt habe, wurde mir rasch klar, dass sich das Tennis der Kinder und vor allem die Vermittlung grundlegend verändern würden. Die Kinder waren jetzt erstmals in der Lage, das gesamte Spielfeld auszunutzen, die erlernten Techniken auch wirklich anzuwenden und darüberhinaus auch noch erfolgreich am Netz zu spielen. Das hat mich auch zu der Frage geführt, ob die Kids eines Tages deshalb besser spielen würden als die Spitzenspieler der jetzigen Generation. Ehrlich gesagt lässt sich das wohl nicht seriös beantworten und ich würde das auch nicht behaupten wollen. Wovon ich aber fest überzeugt bin, dass die Kinder weitaus früher miteinander spielen können und so auch wirklich Tennis erleben können. Sie können einfach Spaß haben und auf einem Platz der ihren Anforderungen entspricht, mit einem entsprechenden Ball und einem passenden Schläger spielen. Sehr deutlich wird dabei auch, dass das Spiel viel zu selten im Mittelpunkt steht. Viele Kinder haben zwar verschiedene Schlagtechniken erlernt, haben aber kein Verständnis diese auch sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen. Das führte mich schließlich zur Überlegung, ob wir überhaupt die richtigen Inhalte den Kindern vermitteln.